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OMAP4430

Pünktlich zu Weihnachten kam mein lang ersehntes OMAP4430 Development-Kit der Firma Phytec. Da ich die ganze Zeit damit beschäftigt war, komme ich erst jetzt dazu einen Artikel über dieses sehr gelungene Board zu verfassen. Das Herzstück dieses Development-Boards ist das 51 x 41mm  große OMAP4430 Board mit 512MB-RAM, 1GB Flash und 2x 1GHz ARM Cortex A9 Prozessor.  Das Development-Board, auf dem dieses Board sitzt, führt die Anschlüsse, die der OMAP4430 bietet, nach außen und gibt dem User so umfangreiche Möglichkeiten zum Anschluss verschiedenster Peripherie. Das komplette Paket kam gut verpackt an

und beinhaltet folgende Komponenten:

  • phyCORE-OMAP44xx (Herzstück)
  • Baseboard phyCORE-OMAP44xx
  • Lochrasterplatine
  • Quickstart Instructions
  • Ubuntu basierte Live-CD mit allen Entwicklungstools
  • Schaltpläne beider Boards
  • Netzteil
  • Nullmodemkabel
  • Ethernetkabel

Die Quickstart Instructions beinhalten alles, was man zur erfolgreichen Inbetriebnahme wissen sollte und vieles mehr. So wird dort auch erklärt, wie man sein eigenes angepasstes Linux für das Board baut und auf dieses überträgt oder auch wie man am besten mit Eclipse seine eigene Software entwickelt und erfolgreich auf dem OMAP4430 laufen lässt oder per gdbserver in Eclipse debugged.

So ließ es auch nicht lange auf sich warten, bis das Board mit dem eigenen Rechner per Nullmodemkabel verbunden war und man den ersten Bootvorgang in Minicom beobachten konnte. Da das Board mit einem vorinstallierten Linux ausgeliefert wird und eine Vielzahl von Programmen enthält, gehen schon mal 2 Stunden ins Land bis man alles getestet hat.

Ich habe mir dieses Development-Kit gekauft, da das Hauptmodul der OMAP4430 in meinem humanoiden Roboter zum Einsatz kommen soll. Es soll als Hauptcontroller per CAN-Bus mit den Servos kommunizieren und sehr komplexe Steueralgorithmen verarbeiten.

Soweit meine ersten Eindrücke zu diesem Development-Kit und zu guter Letzt ein Bild des Baseboards mit aufgestecktem OMAP4430-core Board.

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